Unsere aktuellen Projekte

Selo Fachtagung

Ende 2020 hat der Verein Wissenschaft für alle die Trägerschaft der Selo-Fachtagung von der Werner Alfred Selo Stiftung übernommen. Die jährlich stattfindende Veranstaltung engagiert sich für die Erforschung und Entstigmatisierung von Depressionen und affektiven Störungen sowie für Prävention und eine bessere Früherkennung psychischer Krankheiten durch Öffentlichkeitsarbeit.

Dieses Jahr dreht sich rund um die psychischen Folgen der Pandemie. Sie wird am 9. November 2022 im Burgbachsaal in Zug stattfinden. Wir würden uns über Ihre Teilnahme freuen. 

Humboldt der Weltvernetzer

Die interaktive mobile Ausstellung Humboldt, der Weltvernetzer über den Universalforscher Alexander von Humboldt, dessen Geburtstag sich 2019 zum 250. Mal gejährt hat, will speziell bei Schülerinnen und Schülern, aber auch bei der breiten Bevölkerung das Interesse und die Begeisterung für Natur- und andere Wissenschaften fördern. Auf seinen abenteuerlichen Weltreisen hat Humboldt diverse Entdeckungen gemacht, neue Regionen entdeckt und auf Landkarten festgehalten sowie in zahlreichen Bänden seine Erkenntnisse von Messungen und Beobachtungen in der Natur festgehalten.
 

Das interaktive Ausstellungskonzept schafft einen Bezug zur Bildung und Forschung von heute und will den Entdeckergeist in jungen Menschen wecken. Humboldt hatte als Vorbereitung seiner Weltreise die Schweiz besucht und war ein glühender Verehrer der Alpen.
 

Initiiert und kuratiert wurde die Ausstellung durch PhD Merlin Incerti-Medici von der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit dem Verein und der auf Wissenschaftskommunikation spezialisierten Agentur Life Science Communication. Unterstützt wird das Projekt von diversen Humboldt-Experten und Fachleuten der Germanistik und Wissenschaftsgeschichte (u.a. Prof. Oliver Lubrich von der Universität Bern, die Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland und weitere).

Digital real

Die Veranstaltungsreihe digital real will Seniorinnen und Senioren die Vor- und Nachteile des digitalen Alltags zeigen und behandelt diese und weitere Aspekte in Referaten, Workshops und an interaktiven Informationsständen.

Unsere Gesellschaft befindet sich stärker denn je im rasanten technologischen Wandel. Dies stellt insbesondere ältere Personen vor Herausforderungen. Während die körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit abnimmt, verlangen neue Technologien ein stetiges Lernen und Mithalten.

Die Digitalisierung hat aber auch positive Implikationen für ältere Personen: Sie ermöglicht Mobilität. Auf spielerische Art kann die Fitness aufrechterhalten, Fahrpläne innerhalb von wenigen Sekunden herausgesucht oder die Zeitung unterwegs digital gelesen werden. Zudem liefert die Digitalisierung auch Hilfestellungen bei eingeschränkter Mobilität. Dies beispielsweise durch das E-Banking, welches den Gang in die Bankfiliale ersetzt.

Auch im Bereich der Pflege hält der technologische Fortschritt zunehmend Einzug. Mit technologischen Hilfsmitteln soll die Autonomie im Alter erhöht und die Pflege vereinfacht werden. Nicht zuletzt öffnen gerade diese Themen die Tür zu einer gesellschaftlichen Debatte über die Ethik und den Nutzen solcher Technologieanwendungen, beispielsweise durch den Einsatz von Robotern in der Pflege.